Klima
Nicht unerheblich sind für die Reise in ein entferntes Land auch die klimatischen Verhältnisse, die dort herrschen. Gerade für Mitteleuropäer, die hinsichtlich der Wärme und auch der Sonnenstrahlung nicht wirklich verwöhnt sind, kann sich ein Klimawechsel häufig als belastend erweisen. Gerade hohe Temperaturschwankungen vom Tag zur Nacht sind für Reisende aus gemäßigten Klimazonen schwierig und eine Akklimatisierung muss ruhig und langsam erfolgen. Für eine Reise in die Zentralafrikanische Republik sollten also anstrengende und lange Überlandfahrten nicht in den ersten Tagen des Aufenthaltes eingeplant werden, denn die klimatischen Verhältnisse sind hier sehr ausgeprägt.
In der Zentralafrikanischen Republik herrscht überwiegend ein feucht-heißes Tropenklima vor. Nach Norden herrscht zunehmend Savannen-Klima, im äußersten Nordosten Sahel-Klima, im Süden tropischer Regenwald vor. Grundsätzlich gibt es in der Zentralafrikanischen Republik sowohl eine feuchte als auch eine trockenere Jahreszeit, wobei im Norden die Regenzeit nur für etwa vier Monate anhält, in Richtung Süden aber eine zeitliche Ausdehnung der Regenzeit auf acht oder sogar zehn Monate zu verzeichnen ist.
Die Trockenzeit bringt gerade im Norden häufig eine große Hitze mit sich. Temperaturen von 40 Grad Celsius, manchmal auch mehr, sind keine Seltenheit. Gerade die Temperaturstürze zur Nacht auf ungefähr zehn Grad sind es, die für Reisende aus kühleren Klimazonen beschwerlich sein können. Die Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik liegt nahe am Tropischen Regenwald, daher sind hier und auch im Umland um die Hauptstadt keine so starken Temperaturschwankungen zu erwarten wie es im restlichen Land der Fall ist.
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