Sicherheit

In vielen Ländern ist die Sicherheit auf den Straßen nicht so ausgeprägt wie bei uns. Gerade in Ländern mit hoher Armut ist die Kriminalität oftmals sehr hoch und die Polizei sowie andere schützende Organe sind mit der Abdeckung des Sicherheitsbedarfs überfordert. Eine Reise in ein, hinsichtlich der Kriminalität, risikobehaftetes Land erfordert angepasste Verhaltensweisen vom Reisenden. Oftmals empfiehlt sich hier allerdings die Miete einer Ferienwohnung, die für eine gewisse Sicherheit sorgt.

Vom Auswärtigen Amt werden Reisen in die Zentralafrikanische Republik nur unter Beachtung strengster Sicherheitsvorkehrungen als bedingt empfehlenswert ausgesprochen. Kampfhandlungen innerhalb des Landes können auch für Touristen zum Risiko werden und so sollten Ausflüge in das Land hinein und in einsamere Gegenden unter keinen Umständen stattfinden.

Die Hauptstadt Bangui sowie das Naturschutzgebiet Dzanga-Sangha gelten als sichere Reisegegenden, in die Urlauber ohne Bedenken fahren können, dabei sollte aber von Nachtfahrten grundsätzlich abgesehen werden. Die notwendigen Überlandfahrten sollten nur nach genauen Erkundigungen über die aktuelle Situation erfolgen.

Auch in der Hauptstadt Bangui sollten Reisende Spaziergänge nach Einbruch der Dunkelheit grundsätzlich vermeiden, denn auch hier ist bedingt durch die wirtschaftliche Situation des Landes die Anzahl der Fälle von Gewaltkriminalität, wie Überfälle, stark gestiegen. Häufige Stromausfälle sind ein weiterer Hintergrund für die steigende Kriminalität. Auch ein Aufenthalt in der Nacht außerhalb des Stadtzentrums sollte vermieden werden.

Besonders der Nordwesten des Landes sowie die Grenze zu Darfur sind von großen Risiken geprägt, die sich für den Reisenden aus politischen und kriminellen Hintergründen ergeben. Auf Überlandfahrten sollte grundsätzlich verzichtet werden, denn die Gewaltkriminalität – wie zum Beispiel durch Straßenüberfälle – ist hier sehr hoch.

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