Straßen und Verkehr
Andere Länder, andere Sitten – so heißt es ja immer wieder. Neben dem formellen Umgang miteinander ist es auch sehr wichtig, die Verkehrssituation eines Landes zu kennen, um dort zum einen nach Wunsch zum Ziel zu gelangen und zum anderen die Regeln zur Vermeidung von Problemen einzuhalten. Unwissenheit schützt eben nicht vor Strafe.
Die Versorgung mit Kraftstoff ist in der Zentralafrikanischen Republik nicht landesweit gewährleistet und so sollte dies schon vor Fahrtantritt unbedingt beachtet werden. Jeder Autofahrer sollte mehrere Benzinkanister mitführen, Tankstellen außerhalb der Stadtgebiete werden nämlich nur unregelmäßig beliefert. Das Straßennetz in der Zentralafrikanischen Republik ist sehr häufig überflutet und so ist der Ubangifluss ein sehr wichtiger Transportweg im Land, da hier zuverlässig und regelmäßig der Verkehr verlaufen kann. Auf dem Wasserweg wird Bangui als Hauptstadt mit unterschiedlichen Städten, die am Ubangi, am Kongo oder am Sabgha liegen, verbunden.
Der Bus sowie der Pkw eignen sich für das Erreichen größerer Ortschaften, denn nur diese sind durch ein gutes Straßennetz miteinander verbunden, das zudem auch noch sicher hinsichtlich der Kriminalität ist. Allerdings sollten Reisende beachten, dass die Straßen während der Regenzeit oftmals nicht zu passieren sind. Verspätungen sollten also unbedingt eingeplant werden. Für die meisten Straßen ist beim Fahrzeug ein Allradantrieb sinnvoll, denn nur wenige Straßen sind asphaltiert. Außerhalb der jeweiligen Stadtgebiete trifft man nur selten auf Fahrzeuge und bei einer Panne sollte der Reisende hinsichtlich der Ersatzteilbeschaffung nicht auf europäische Verhältnisse setzen. Für Ersatzteile gilt eher der Seltenheitswert.